

| Buch | Barbara Albert, Andrea Štaka |
|---|---|
| Regie | Andrea Štaka |
| Kamera | Igor Martinović |
| Ton | Max Vornehm |
| Kostüm | Gundrun Schretzmeier |
| Ausstattung | Su Erdt |
| Montage | Gion-Reto Killias |
| Sound Design | Jörg Elsner |
| Produzenten | Susann Rüdlinger, Samir, Mirjam Quinte |
| Cast | Mirjana Karanović Marija Škaričić u.a. |
| Produktion | Dschoint Ventschr Filmproduktion (CH), Qintefilm (D) |
| Co-Produktion | F.I.S.T. DOO, Davor Pušic, Sarajevo, SF, Schweizer Fernsehen, ZDF, Das kleine Fernsehspiel |
| Gefördert durch | MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg mbH |
Nach den beiden erfolgreichen Filmen «Hotel Belgrad» (Kurzfilm) und «Yugodivas» (Dokumentarfilm) präsentiert die Regisseurin Andrea Štaka ihren ersten grossen Kinospielfilm «Das Fräulein» im Wettbewerb des diesjährigen Internationalen Filmfestivals von Locarno.
Andrea Štaka wirft einen intimen Blick auf drei eigenwillige Frauen in der Schweiz, die aus verschiedenen Gegenden eines Landes kommen, das es nicht mehr gibt (Ex-Jugoslawien). Das Fräulein erzählt von Entwurzelung und Sehnsucht in einer Zeit, in der sich immer mehr Menschen zwischen verschiedenen Kulturen, Religionen und Ländern bewegen, sei es als Reisende, Vertriebene oder einfach Heimatlose.
«Das Fräulein» erzählt von drei eigenwilligen Frauen unterschiedlicher Generationen, die in Zürich leben und deren Lebenswege sich für einen kurzen Zeitraum kreuzen.
Gemeinsam ist ihnen nur die alte Heimat: die Serbin Ruža kommt aus Belgrad, die Bos-nierin Ana aus Sarajevo und die Kroatin Mila aus einem kleinen Ort an der Adria. Es ist die Geschichte einer zaghaften Freundschaft, die Regisseurin Andrea Štaka mit starken Gefühlen und leisem Humor verbindet.
In der Hoffnung auf ein neues und besseres Leben kam Ruža als junge Frau in die Schweiz. 25 Jahre später scheint sie am Ziel ihrer Wünsche: Sie besitzt eine Betriebs-kantine in Zürich, die sie diszipliniert zu finanziellem Erfolg geführt hat. Auch Mila arbei-tet in der Kantine und spart für die Rückkehr in die Heimat.
Ruža legt großen Wert auf ein klar strukturiertes Leben, sowohl im Beruf wie auch ihrem Privatleben. Als die 22jährige Ana auftaucht und in der Kantine anfängt zu arbeiten, ver-ändert sich Ružas Leben. Sie fühlt sich in ihrer Routine von Anas Impulsivität und Di-rektheit gestört, gleichzeitig zieht die Lebensfreude der jungen Frau sie an. Zwischen den beiden Frauen entsteht eine Freundschaft: Ruža öffnet sich langsam, während Ana ein Geheimnis hat, dem sie sich selbst nicht stellen will.

Verleih: RealFiction




